Etappen
5. Land: Ungarn

Kneipe in Gotavalo Montag, 4. August: Koprivnica-Barcs
Strecke: Koprivnica-Peteranec (Straße 41, viel Verkehr), Drnje (ab hier wenig Verkehr), Gotavalo, Gola (Grenzort, Galerija „Vecenaj“-haben wir selbst nicht gesehen, Wechselstube)

Hinweis: Wer nicht auf Ungarn besteht, kann ab Drnje die beschriebene Drava-Route bis Pitomaca nutzen. Sind wir selbst nicht gefahren.

In Gotavalo besuchten wir die kleine Dorfbar. Am Nachbartisch saßen zwei Männer und eine Frau, einer der Männer mit Gitarre. Nebenher lief Musik aus der Stereoanlage. Irgendwann begannen die beiden Männer nur für sich zu singen. Es war eines der Erlebnisse, die eine Reise prägen.

Dorf in Ungarn Strecke: Grenze nach Ungarn, Bercenence (Wechselstube- war bei uns geschlossen, Lebensmittelmarkt-nimmt auch kroatisches Geld), nach rechts nach Somogyudvarhely, Straße folgen, Babocsa, Barcs

Die Strecke streift den an mehreren Stellen in Ungarn ausgewiesenen und durch Schilder gekennzeichneten Donau-Drava-Nationalpark (Duna-Drava-Nemzeti Park). Die Dörfer erscheinen mit ihren winzigen Häusern eher ärmlich. Roma scheinen einen hohemn Anteil der Bevölkerung zu stellen. Der Verkehr auf den Straßen im ländlichen Bereich ist minimal. Es scheint eine Hauptbeschäftigung der Ungarn zu geben: Rasen mähen.

Ungarn mähen gern! Ungarn mähen gern! Ungarn mähen gern!

Barcs: Kurort mit neuem Thermalbad, viel los auf den Straßen, Wechselstube an Kreuzung zum Grenzübergang, Tafel mit vorgeschlagener Rad-Route auf ungarischer Seite ab Barcs, Einkaufsmärkte, Tankstelle
Übernachtung (unsere Unterkunft): Müller (wirklich!) Vendéghaz, Bartok Bela u. 3, 7570 Barcs, Pension, 24,- EUR/Person ÜF, an Kreuzung zur Grenze 200m Richtung Nagyatad, vor Kirche rechts, 20m auf linker Seite, ausgeschildert; weitere Möglichkeiten im ort,
Campingplatz auf Karte (freytag & berndt) existiert nicht, Schwarzcamping soll möglich sein: Richtung Grenze, Kreisverkehr geradeaus, danach nach 50m rechts, nächster Platz Richtung Norden in Gyogyfürdo; Drava Museum befindet sich (wie in Karte) in Barcs, sondern in der nähe in Dravaszentes
Gastronomie (Empfehlung aus Pension, sehr gut): an Kirche rechts (Pension), Weg geht nach rechts, dann links, nach ca. 200m auf rechter Seite

Straße in ungarn Dienstag, 5. August: Barcs-Gyogyfürdo
Uns war mal wieder nach Camping. Nach einem Tipp fuhren wir die 19 km nach Norden (Richtung Nagyatad). Der Ort ist ein reiner Urlaubsort mit reichlich Kneipen, einer kleinen Verkaufsstelle, aber geruhsamer Atmosphäre. Es befindet sich dort ein klassisches ungarisches Thermalbad (nicht toben, nur abhängen) mit zusätzlichem neuem Spaßbadebereich neben dem Campingplatz. Eine Wohltat für unsere Seelen. Die kleinen Gaststätten im Ort bieten ungarische Spezialtäten, z.B. gebackenen (frittierten) Karpfen

Denkmal/Kroatien Mittwoch, 6. August: Gyogyfürdo-Barcs-Donji Miholac, 110 km
Strecke: Gyogyfürdo, Barcs, Grenze, Kapela Dvor, Kreuzung nach dem ort (ohne Wegweiser) nach links nach Gradina, rechts Richtung Suhopolje, nach dem ort links (nach Ortsschild Lipovac), bis Gaciste Strecke teilweise geschottert, sehr wenig Verkehr, in Gaciste rechts nach Oresac, nach links Straße folgen (Anm.: Picknick in Vasca am Teich), Weg folgen bis Cadavica, ab hier Straße weiter, ab hier viel LKW-Verkehr (keine vernünftige Umgehungsroute in der Nähe), weiter parallel zur Drava bis Donji Miholjac

Drava bei Donji Miholjac Weg führt nahe der ab Barcs schiffbaren, nicht von der Straße aus sichtbaren Drava, landwirtschaftlich geprägte Gegend (Mais, Paprika, Äpfel, Tabak), Orte bestehen meist aus einer auf längerer Strecke bebauten Straße; Der Radwanderer fühlt sich wegen der oft zwischen Verwunderung und Unverständlichkeit wechselnden Blicke der Menschen am Straßenrand hier besonders als Exot.

Donji Miholjac: Blick zum See Donji Miholjac: Park mit Schloss aus Österreich/Ungarischer Monarchie (gebaut 1906,nicht zu besichtigen, einzige Sehenswürdigkeit im Ort), See grenzt an den Ort, etwas unkompetente Touristinfo
Unterkunft: ein Hotel an Kreuzung links ausgeschildert; Hotel Barik: an Kreuzung geradeaus, am Ortsausgang links, Alternative (vor dem Ort Ausschilderung einer Unterkunft nach rechts nach 6km
Hotel Barik: Vor dem Haus stehen LKWs. Alles ist etwas veraltet, etwas verbraucht. Sicher war das Haus mal die erste Adresse in der Gegend. Es gibt eine Speisekarte, von der es praktisch nichts wirklich gibt. Bier gibt es in Flaschen. Der mit einem Beistellwagen bestückte und immer noch mit Stil behaftete Kellner bringt zum Frühstück gesüßten Malzkaffee, Riesenweißbrotscheiben und Massen an Rührei. Aber: Nichts geht über einen Abend auf der Terasse mit mit dem wunderschönen Blick auf den See.

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